KEY Methode

Hintergrund

Analysen des Competence Center Project Leadership (CC KEY) haben gezeigt, dass

  • potentielle Probleme von grossen und/oder komplexen Vorhaben aus zwei Perspektiven zu finden sind; nämlich:
    • aus Sicht der Steuerungs- und Führungs­tätigkeit in den Linien- und Projekt­organisationen (sog. «Management­komponenten»; diese liegen vollständig in der Hand der am Projekt bzw. Programm beteiligten Personen),
    • aus Projekt- bzw. Programmsicht gegebenen Rahmenbedingungen (sog. «Kontext­faktoren») und dem Umgang mit diesen durch die Steuerungsebene,
  • potentielle Probleme von grossen, komplexen Vorhaben auf der Steuerungsebene abgefangen werden können.

Basierend auf diesen Perspektiven ist die KEY Methode entstanden. Diese erlaubt die Durchführung von Selbst­assessments, auf den Ebenen

  • Linie (Auftraggeber, Business),
  • Projektsteuerung,
  • Projektführung und
  • Projektausführung.

Ziele

Der Zweck der KEY Methode ist die Sicherstellung

  • für Einzelprojekte, dass
    • gute Rahmenbedingungen herrschen (gemessen an den Kontext­faktoren),
    • ein fähiges Projektmanagement am Werk ist (gemessen an den Management­komponenten),
  • aus Portfoliosicht, dass
    • Projekte, die «doomed to fail» sind, verhindert (bzw. gestoppt und restrukturiert) werden,
    • für alle laufende Projekte eine umfassende Lagebeurteilung vorliegt .

Komponenten

Die KEY Methode besteht aus

Einsatz

Die KEY Methode, die bei mittlerweile rund 100 Grossprojekten zur Erkennung von Problemen ihren Einsatz findet, wird vom Competence Center Project Leadership (CC KEY) gemeinsam mit seinen Partnern aus der Praxis laufend weiterentwickelt.